Zugänge
Parkarchitektur
Wasser
 Zeitachse
zusätzliche Hinweise
Laub der persische Eiche
 literaturangaben

Terrainbewegungen
Terrainbewegungen hatte Francke schon bei der Erstanlage bewältigt, denn das Gelände in Richtung nördlicher Part des Pfuhls, welcher sich im Gemeindebesitz befand, liess er befestigen, um ein gleichmäßiger geformtes Ufer zu erhalten. Er konnte auf diese Weise auch das Ufer grossflächig bepflanzen. Bereits auf dem Bebauungsplan von 1872 die war die Ausdehnung des Pfuhls verringert. Die nach Kunzendorf "baumreiche Inseln" waren die beiden Inseln im Krummen Pfuhl und auch auf die sogenannte schwimmende Insel im Parkpfuhl des Gutsparks, die eventuell alle drei künstlich geschaffen waren. Auch der östliche Part des Gutsparkpfuhls welcher mit dem Lehnepfuhl verbunden war, wurde aus ästhetischen Gründen trocken gelegt. Beide Parks erstreckten sich von Neutempelhof, der Villensiedlung nach West ( Gutspark bzw. BOsepark)und Ost (Franckes Garten )in Felderlandschaft hinein. ( Sichten )Bis 1896 (Franckes Tod und Kählers Abgang) war kein mehrstöckiges Haus in Sichtweite. Bzw. im Sichtachsenbereich. Die Bebauung mit mehrstöckigen Baukörpern erwies sich nämlich als schwierig, so dass erst 1907 auf Pfählen die Bauten an der Schönburgstrasse entstanden.
Die künstlichen Teich-Inseln waren durch Brücken erreichbar. Nein das mussten sie gerade nicht wie man in Branitz etc. sieht, dort lagen Kähne am Ufer. So dass am Fuss des Wasserfalls eine Insel mit Brücke sich befand und auf der gegenüberliegenden Seite wo heute die Aussichtsbastion sich befindet eine zweite Insel die vom Ufer aus durch eine Brücke erreichbar war. Denn andernfalls konnten die Gehölze nicht gepflegt werden. Doch sie wurden mit einem Nachen erreicht.( Foto vgl. Branitz).Ein Bootsanlegerbefand sich am Ufer. Der Gutsparkpfuhl wurde sogar mit einem Räderkahn befahren. Die Anlage war abends zeitweise illuminiert (verbürgt für die Jahre 1893 bis 1896) Höhenzüge werden genannt. Das kann sich nur auf den Ulmenhof beziehen, welcher als Höhe konzipiert war, mit Wasserlauf abwärts. Das Gelände wurde 1876 erstmal umgepflügt nach Kaehlers Erinnerungen. Er führte die Anlage so aus, dass es klappte ( Katja Pawlack Schwerin )

In das Konzept der Bodenmodellierung werden die vielfältigen Zufälligkeiten der Naturform integriert.
Der Ursprungszustand schon der Franckeschen Erstanlage ist viel flacher als der heutige Zustand. Den Eindruck von "Mittelgebirge" hatte der "Wanderer " erst, nachdem man auch den nördlichen Teil ( seit 1915 Kolonie Feldblume und seit 1928 Spielwiese bzw. Kaffeeausschank im Obstgarten ) zu einer Höhe aufgeschüttet hatte, die der des Kanonenberges entsprach.

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