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Zum Forschungsstand

Wenzel Kind konnte bis heute nicht eingehend interpretiert werden. Elderfield analysiert es in seiner umfassenden Schwitters-Monografie Ihm unterläuft eine Fehleinschätzung, indem er Wenzel zuerst in seiner altdeutsche Bedeutung für die Spielkarte, nämlich" Bube" wählt. Und so zu "knave-child" kommt. Auf dieser Basis muß die Ikonografie des Bildes unlösbare Rätsel aufgeben.
Noch 1995 wird Wenzel Kind mit enfant coquin übersetzt, ganz im Spielkartenansatz, obwohl die Quelle, das ist der Brief von Schwitters an Hausmann, mittlerweile veröffentlicht war. 1989 interpretierte ich Wenzelkind im Zusammenhang mit der Kinderwunschproblematik (1) im Werk von Hannah Höch
1. Güssefeld Delia: Der Kinderwunsch im Werk von Hannah Höch. In Bildende Kunst 1989, 5.
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