copyright © Delia Güssefeld 2000
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Summary
Zusammenfassung

Biografisch-ikonografische Methode führt zu einer Neuinterpretation der Collage Wenzelkind aus dem Jahre 1921 von Kurt Schwitters. Portraitiert erscheinen die Dadaisten Raoul Hausmann, Hannah Höch und ihr geistiges Umfeld im neuen Europa.
Weiter wird gefragt: Wie ist das Bild in die Kunstmarktsoziologie und im Hinblick auf die Entwicklung des Kunstmarktes im Europa der Nachkriegszeit einzuordnen? Wie verläuft eine mögliche stilgeschichtliche Einordnung ? Eine Positionierung in der Gruppe der Dadaisten wird für Wenzelkind gesucht.
Das Werk wird auf seine mögliche Funktion und intendierte Wirkung im Rezipientenkreis der Dadaisten untersucht. Kurze kritische Analyse der Wirkungsgeschichte des Bildes.
Hintergrund wird auch in psychologiehistorischer Sicht beleuchtet. Schwangerschaftsabbruch, im Rahmen eugenischer wissenschaftlicher Gedankengutes nach dem ersten Weltkrieg - ebenso wie kreative Verarbeitung unerfüllbarer Kinderwünsche in Werken der bildenden Kunst.

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